TIBET-TAG

in Hüttenberg, Österreich

 

Beginn der Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen des internationales

Shang Shung Instituts in Hüttenberg am 6. September 2008

 

 

Der klare, dunkelblaue Himmel eines wunderbaren Spätsommertages gewährte einen herrlichen Blick auf die Täler der kärntnerischen Berge und seiner farbenprächtigen Landschaft. Das von der steilen Felswand in Hüttenberg hängende riesige Bildnis von Guru Padmasambhava konnte man im gesamten Tal sehen. Im neugebauten Musikzentrum in Knappenberg arbeiteten Tibeter und Italiener in einer entspannten und sehr freundlichen Art zusammen, der Duft von Räucherstäbchen durchdrang das Gebäude, überall hingen tibetische Gebetsfahnen und man konnte zahlreichen buddhistische Statuen, die es bisher noch nie im Westen zu sehen gab, bestaunen. Was war der Grund für all diese Geschehnisse?

Die kleine Stadt Hüttenberg in Kärnten ist einer der wenigen Plätze in Österreich, der sehr eng mit der Geschichte und Kultur Tibets verbunden ist. Hüttenberg ist der Geburtsort von Prof. Heinrich Harrer (1912-2006), der ein persönlicher Freund SH des XIV. Dalai Lama war. In Hüttenberg gibt es auch das überaus interessante Harrer-Museum, mit einer großen Abteilung, die der tibetischen Kultur und seinem Volk gewidmet ist.

 

Aus diesen Gründen wählte das internationale Shang Shung Institut den Ort Hüttenberg als den Beginn der Feierlichkeiten anlässlich der Feierlichkeiten seines 20-jährigen Bestehens aus. Mehr als 150 Personen folgten unserer Einladung und nahmen an diesem Tibet-Tag teil.

Dr. Fabian Sanders, Professor an der Universität Venedig, hielt einen Vortrag über die "Schätze der tibetischen Kultur", und Dr. Gino Vitiello aus Neapel gab eine Einführung in die Tibetische Medizin.

 

Eine tibetische Tanz- und Musikgruppe gab eine wunderbare Vorstellung mit tollen Liedern und Tänzen. Alle Anwesenden hatten auch die Möglichkeit, in Workshops über die Zubereitung der tibetischen Nationalspeise "Momos", Tibetische Spiele und Tibetische Kunst selbst und direkt eigene Erfahrungen zu machen. Viele Leute nutzten auch die Gelegenheit, sich nach der tibetischen Massage Ku-Nye massieren zu lassen.

 

Es war uns auch eine große Ehre, die Witwe von Prof. Heinrich Harrer als unseren Ehrengast begrüßen zu dürfen. Geshe Tenzin Dhargye präsentierte auch kurz das internationale Zentrum für Tibetischen Medizin, dass im November 2008 offiziell eröffnet wird, und er erhielt von Shang Shung Institut mehrere Geschenke, darunter auch eine Statue des Medizinbuddha.

Einer der wichtigsten Aspekte dieser Veranstaltung war das Treffen der Bürgermeister von Arcidosso (dem Sitz des Shang Shung Instituts Italien), von Gersdorf (dem Sitz des Shang Shung Instituts Austria) und von Hüttenberg. Die drei Bürgermeister verstanden sich auf Anhieb sehr gut, tauschten Geschenke und Informationen aus und beschlossen, in Zukunft sehr eng miteinander zusammenarbeiten zu wollen. Wir hoffen, dass diese internationale Zusammenarbeit sowohl für das Shang Shung Institut als auch für die drei Gemeinden sehr fruchtbringend sein wird.

 

 

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Bürgermeister Schratter aus Hüttenberg